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Rituale für deine freie Trauung

  • wortgefuehl
  • 28. Jan. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Das Schöne an einer freien Trauzeremonie ist doch, dass sie keinen festen Regeln folgen muss. Trotzdem legen viele Brautpaare großen Wert auf Rituale, die Verbundenheit symbolisieren und eine Art Rahmen für die freie Trauung bilden.


Hier möchte ich euch ein paar Impulse für Rituale geben, die vielleicht perfekt zu euch als Paar passen.


  1. Das Sandritual

    Hier schüttet das Brautpaar verschiedenfarbigen Sand in ein gemeinsames, großes Gefäß. Der Sand vermischt sich in wunderschönen Mustern und symbolisiert so, dass aus zwei Individuen ein großes Ganzes wird, ohne dass es eine einheitliche Masse wird.

    Besonderheit: Nachträglich kann neuer Sand von Familienmitgliedern (z. B. Kindern) hinzugefügt werden.

  2. Das Kerzenritual

    Ein beliebtes Ritual, das durch die Flamme Wärme und Verbundenheit ausstrahlt. Das Brautpaar zündet mit zwei kleinen Kerzen eine große, gemeinsam gestaltete Hochzeitskerze an. Auch hier entsteht wieder die Symbolik, dass aus zwei einzelnen Individuen ein großes Ganzes wird.

    Besonderheit: Die Kerze kann später immer wieder zu besonderen Anlässen angezündet werden, sodass das Paar für einige Minuten in Erinnerungen schwelgen kann.

  3. Handfasting (das Bandritual)

    Eine wunderschöne, symbolische Tradition aus dem Keltischen. Die Hände des Brautpaares werden mit verschiedenen Bändern zusammengebunden. Kein Ritual symbolisiert „Verbundenheit“ so sehr wie dieses.

    Besonderheit: Die Bänder können in den Lieblingsfarben des Paares gestaltet werden und später als Erinnerung aufbewahrt werden.

  4. Das Ringwarming

    Ein wundervolles Ritual, das auch die Gäste mit einbezieht. Die Eheringe werden während der Zeremonie durch die Reihen der Gäste gereicht. Mit jeder Berührung geben die Gäste ihre positiven Gedanken, Wünsche und Segnungen an die Ringe weiter.

    Besonderheit: Das Einbeziehen der Gäste macht dieses Ritual besonders emotional, und die Ringe erhalten einen noch tieferen symbolischen Wert.

  5. Das Baumritual

    Das Brautpaar pflanzt während der Zeremonie einen kleinen Baum und gießt ihn anschließend. Der Baum steht für Wachstum und Beständigkeit, und das Gießen symbolisiert die Pflege der Liebe.

    Besonderheit: Der Baum kann nachträglich eingepflanzt werden und über die Jahre wachsen. Dieses Ritual ist nicht nur emotional und symbolisch, sondern auch besonders nachhaltig.

  6. Das Liebesbrief-Ritual

    Das Brautpaar schreibt sich vor der Trauung Liebesbriefe und verschließt diese während der Zeremonie in einer Kiste. Diese wird zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt (oft am ersten Hochzeitstag) geöffnet und die Briefe vorgelesen.

    Besonderheit: Persönliche Gegenstände, wie z. B. ein Polaroid-Foto vom Moment der Zeremonie, können zusätzlich in die Kiste gelegt werden.


  7. Das Eheversprechen

    Ein Klassiker unter den Hochzeitsritualen. Das Brautpaar gibt sich individuelle Versprechen für die Ehe und trägt diese laut vor den Gästen vor. Dieser Moment ist besonders magisch und gibt dem Brautpaar die Möglichkeit, persönliche Worte aneinander zu richten.

    Besonderheit: Gäste können miteinbezogen werden, indem sie kleinere Wünsche oder Gedanken an das Brautpaar vortragen.

Das waren jetzt erstmal nur die bekanntesten und beliebtesten Rituale für freie Trauungen. Es gibt noch viele mehr, und am Ende gibt es kein „Richtig“ oder „Falsch“. Ob ihr einen gemeinsamen Cocktail mischen wollt, eine Leinwand mit euren Lieblingsfarben bespritzt oder eine Zeitkapsel in der Erde vergrabt – alles darf auf eurer freien Hochzeit passieren. Sie ist so individuell wie ihr.


Ich freue mich darauf, gemeinsam mit euch das passende Ritual zu finden und es in eurer Hochzeitszeremonie durchzuführen Für mehr Infos schreibt mir eine Email oder meldet euch über das Kontaktformular bei mir!





 
 
 

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